Die Verletzung von Alexandros Alvanos aus dem gestrigen Spiel gegen den TBV Lemgo hat sich als eine Schultereckgelenkssprengung mit einer Verletzung des stabilisierenden Bandapparates herauskristallisiert. Das ergab die heutige medizinische Untersuchung bei TuS-Mannschaftsarzt Dr. med. Michael Dickob in Bielefeld.
In den kommenden Tagen wird sich der griechische Nationalspieler des TuS N-Lübbecke aber noch bei einem Schulterspezialisten vorstellen, um die endgültige Behandlungsweise festzulegen. „Wir gehen nach aktuellem Stand davon aus, dass Alexis operiert werden muss“, erklärte Teammanager Zlatko Feric, der Alvanos am heutigen Mittwoch begleitete.
Der Linkshänder erlitt die schwere Verletzung in der Begegnung gegen den TBV Lemgo. Bei einem Wurfversuch wurde der Grieche von Holger Glandorf regelwidrig behindert und fiel dabei sehr unglücklich auf die Schulter. Alvanos konnte nicht mehr weiterspielen und wurde sofort in das Lübbecker Krankenhaus zu einer ersten Diagnose gebracht. Die Schwere der Schultereckgelenkssprengung wurde heute als „Tossy III“ diagnostiziert, dass bedeutet, eine Zerreißung des Kapselbandapparates mit Verschiebung des Schlüsselbeinendes zum Schulterdach um mehr als eine Schaftbreite des Schlüsselbeines.
Der TuS N-Lübbecke geht derzeit davon aus, dass Alvanos in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird.




Mi, Mrz 10, 2010
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